Archiv der Kategorie: Absolventen

Christopher Krage, Abiturient 2017

Mein Name ist Christopher Krage, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Berlin.

Nachdem ich 2014 die mittlere Reife an einer Realschule erwarb, setzte ich meine Schullaufbahn bei Campus Berufsbildung e.V. am beruflichen Gymnasium fort.

Das Besondere für mich war das modulare Unterrichtssystem, was ich bis dahin nicht kannte und die ersten Unterrichtsstunden unter diesen Bedingungen waren eine neue Erfahrung für mich.

Besonders die Tatsache, dass man nach jeder Woche Klausuren und Leistungskontrollen schrieb, war anfangs etwas befremdlich, da in staatlichen Schulen Klausuren und Leistungskontrollen höchstens alle 2 bis 3 Wochen geschrieben werden.

Aufgrund der Tatsache, dass ich von der Grund- bis zur Realschule eine kleine Gemeinschaftsschule für Menschen mit Behinderung besuchte und es der einzige Schulwechsel in meiner Schullaufbahn war, hatte ich anfangs Zweifel an einem Gymnasium zu bestehen.

Dazu kamen noch neue Schulfächer, wie Wirtschaft und Recht, doch das modulare Unterrichtssystem ermöglichte es mir, in Ruhe in diese neuen Fächer einzusteigen.

Mit Hilfe engagierter Lehrer und sehr freundlichen Mitschülern gelang es mir, mich bei Campus zu inkludieren und trotz meiner Behinderung alle Leistungskontrollen, Klausuren und die Abiturprüfungen erfolgreich zu bestehen.

Nach den drei Jahren bei Campus Berufsbildung kann ich rückblickend betrachtet sagen, dass es eine richtige Entscheidung war, mein Abitur bei Campus Berufsbildung zu absolvieren.

Leonardo Ceballos, Absolvent 2014

Herr CeballosWas gefällt dir an dem Ausbildungsberuf besonders?

Nicht nur die Theorie, sondern auch die praktischen Anwendungsbeispiele!

Die Lehrer sind offen, engagiert und können die Inhalte sehr gut vermitteln. Der Lernstoff ist interessant und die moderne technische Ausstattung, wie etwa PCs, Server, Projektoren,  ermöglichen das  Erlernen der Nutzung moderner EDV-Software, die man später im kaufmännischen Berufsleben benötigt.

 

Was gefällt dir an der Lernumgebung?

Es gibt viel Platz für alle, da die Klassenräume relativ großzügig sind. Sie sind außerdem hell und mit bequemen Stühlen ausgestattet. Zusätzlich gibt es gemütliche Sofas auf den Fluren. Ich mag es, dass ich mein Mittagessen in einer der Küchen aufbewahren und erwärmen kann. Die Schule hat eine sehr familiäre Atmosphäre. Die beiden Sekretärinnen kennen fast alle Schüler beim Namen.

 

Was ist dein nächstes Ziel nach der Ausbildung?

Vor 4 Jahren war mein erstes Ziel, Deutsch zu lernen…

Heute habe ich meine 2-jährige Berufsausbildung als Fremdsprachenassistent erfolgreich abgeschlossen und bin bereit, mich als starker, gut ausgebildeter Konkurrent in den Arbeitsmarkt einzubringen!

Vielleicht möchte ich auch noch einmal studieren. Ein Studium würde mir sicher durch die vorangegangene Ausbildung etwas leichter fallen.

Sowohl persönlich als auch beruflich gibt es keine Grenzen für die eigene Entwicklung. Man muss es nur wollen!

Ich beende diese Phase meines Lebens bei Campus und bedanke mich  ganz herzlich für diese wertvolle Erfahrung!

Ein Umfeld, in dem das Lernen Spaß macht!

Absolvent Thomas GriemIm August 2012 habe ich bei Campus meine kaufmännische Ausbildung begonnen.  Auffallend war gleich der modulare Unterricht. Schnell wurde der Vorteil deutlich: eine Woche lang ein Thema zu haben ermöglicht es, ohne zu jeder Unterrichtsstunde eine langwierige Wiederholung machen zu müssen,  tief in die Materie zu gehen und dabei nützliches Wissen zu vermitteln.

Ich war erstaunt, wie gut sich viele Lehrer in ihren Fachbereichen auskennen. So manche Frage wurde durch sehr gute Beschreibung und passende Beispiele geklärt. Sei es für ein allgemeines Verständnis oder ein ganz spezieller Fall.

Es ist meines Erachtens wichtig hervor zu heben, dass es nicht nur die reine Wissensvermittlung gab. Zwar wird viel Wert darauf gelegt, allen Schülern den Inhalt verständlich rüber zu bringen, trotzdem konnte man auch leicht mehr erfahren, wenn man gefragt hat.

Zu der Ausstattung: wer hat schon eine Küche auf jeder Etage? Für 2 Unterrichtsräume steht ein Kühlschrank, Herd und (was mir am wichtigsten war) eine Kaffeemaschine bereit.

Schön war es auch in den gut ausgestatteten Computerräumen zu arbeiten. Der gute Aufbau und die hellen Räume haben das Lernen wirklich angenehm gemacht. Hier hatte ich die Möglichkeit als Teil der kaufmännischen Ausbildung mit Lexware und SAP zu arbeiten, wer kann das sonst noch für solche ein geringes Schulgeld anbieten.

Und nun ein Wort zum Umfeld.

Auch wenn ich nicht weiß, wie es gemacht wurde, so kennen die Damen der Verwaltung (fast) jeden Namen der Schüler, wissen in welcher Klasse sie sind und können auch sonst bei allen (wirklich allen) Belangen Unterstützung liefern.

Hervorheben möchte ich noch das Engagement von Lehrern wie Herrn Bergemann, Herrn Reimer, Herrn Föhlinger und Herrn Schwarz, welche auch nach dem Unterricht Ansprechpartner für Fragen waren und ihre Freizeit opferten, um Schülern z.B. in der Marketing AG die Möglichkeit zu geben, zusätzliche Qualifikationen zu generieren.

Was nicht heißen soll, dass andere Lehrer sich nicht einsetzen. So wurde Schülern mit persönlichen Problemen eine Schulter zum Anlehnen geboten oder Nachhilfe vermittelt.

Fazit:

Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach den zwei Jahren der intensiven kaufmännischen Ausbildung mit Wehmut diese Schule verlasse. Ich habe viele Freunde gefunden, auch unter den Lehrern und kann diese Schule aus persönlicher und pädagogischer Sicht mit Nachdruck empfehlen.

Ich hoffe, dass mein Text euch helfen konnte.

Viele Grüße

Thomas Griem

Philip Jakobs, Absolvent 2011

Ausbildung bei Campus – mein Dank an unsere Lehrer

Absolvent der Ausbildung in BetriebswirtschaftZwei Jahre sind eine lange Zeit; zumindest dachte ich dies zu Beginn, als alles anfing mit der Ausbildung in der Fachrichtung Betriebswirtschaft.

Jede Woche fünf  Mal früh aufstehen, Kaffee auf dem Hof trinken, mit den anderen und dann hinein ins Vergnügen.

Jede Woche ein anderes Thema, modularer Unterricht nennt sich das, so blieb man frisch, es war abwechslungsreich und erleichtert das Lernen ungemein. Freitags eine Klausur, die jeder besteht, der auch in der Woche da war. Nach der Schule, wie die meisten, zur Arbeit und bis in die frühe Nacht hinein gearbeitet. Ein herzliches Dankeschön an Frau Wollentin, die jeden, der sich die Ausbildung selbst finanzierte, dabei unterstützte und viel Verständnis zeigte.

Zwischen die Lernwochen waren allerhand Aktivitäten gestreut: Ausflüge, Campus-Ball, Volleyball, Tag der offenen Tür, Exkursionen. Langeweile kommt so nie auf. Und Schulferien gibt es auch noch.

Zu den Lehrern: Engagiert, humorvoll, kompetent.

Den allerherzlichsten Dank an unsere Klassenleiterin, Frau Sobczik, die sich um uns alle ihre Schützlinge gekümmert hat, an Herrn Professor Meumann, der immer ein offenes Ohr für ALLE Probleme hat und äußerst informiert in jeder Lebenslage beratend zur Seite stand, Frau Els, deren Elan einen auch morgens 8 Uhr schon mitzureißen vermag, Frau Euchler, die jeden Abgrund der englischen Sprache zu überwinden half, Herrn Föhlinger, der immer genau weiß, worauf es ankommt und wie man dies jedem nahe bringt und  natürlich Frau Häusler, die unermüdlich die großen und kleinen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler gern und mit einem herzlichen Lächeln erfüllt.

Am Ende dieser Zeit stehen die Prüfungen, dann das Praktikum. 4 Wochen mindestens, in denen man sich die praktische Anwendung dessen anzueignen gebeten ist, was man im Verlauf der Ausbildung gelernt hat. Danach vielleicht ein weiteres Praktikum, ein Studium oder gleich die Festanstellung. Bei mir ist letzteres der Fall. Und die Erkenntnis: Zwei Jahre können am Ende sehr kurz sein.

Melanie Kljucevsek, Absolventin 2011

Absolventin Frau Kljucevsek in Ausbildung FremdsprachenZur feierlichen Zeugnisausgabe am 18. Februar 2011 überreichten der Pädagogische Direktor Professor Dr. Eberhard Meumann und die Schulleiterin Diplom-Lehrerin Sylvia Wollentin neben den Zeugnissen über den staatlich anerkannten Berufsabschluss auch vier Absolventenpreise für sehr gute Leistungen und ein vorbildliches Verhalten während der Ausbildung.

Eine der Absolventenpreisträgerinnen in der Klasse für kaufmännische Assistenten Fachrichtung Fremdsprachen ist Frau Melanie Kljucevsek, die uns im Anschluss zu einem kleinen Interview bereitstand.

 

Frau Kljucevsek, zwei Jahre sind schnell vergangen. Geben Sie uns doch ein paar Eindrücke der vergangenen Jahre.

Es waren zwei sehr intensive, aber auch schöne Jahre hier bei Campus. Das freundschaftliche und hilfsbereite Verhältnis unter meinen Mitschülerinnen und –schülern war einfach großartig und ich erlebte eine angenehme Lernatmosphäre bestärkt durch die fachlich kompetenten Lehrkräfte, die mit ihrer lockeren Art auf die Schülerinnen und Schüler eingehen. Es wird in den Campus Berufsfachschulen nicht nach Schema F unterrichtet, sondern Beispiele aus dem täglichen Leben zum Verständnis angegeben. Ich hatte eine unvergessliche Zeit hier.

Wie empfanden Sie persönlich das modulare Unterrichtssystem unserer Schulen?

Das modulare Unterrichtssystem war zunächst neu für mich, jedoch empfand ich diese Lernmethodik als förderlich, da kaufmännische Prozesse wesentlich intensiver und letztendlich auch erfolgreicher vermittelt werden konnten.

Ein kurzer Blick in die Zukunft. Wie sehen Ihre Pläne nach der Ausbildung aus?

Einige meiner Mitschüler sind bereits im Ausland oder planen zu gehen, aber ich bleibe in Berlin.
Beruflich möchte ich kaufmännisch tätig sein. Ich kann mir aber auch vorstellen, mit Kindern zu arbeiten und es wäre großartig, wenn ich diese beiden Dinge verbinden könnte.
Ich bin da sehr zuversichtlich und freue mich auf eine neue Herausforderung.
Ich wünsche allen Schülerinnen und Schüler an den Campus Berufsfachschulen viel Erfolg und Spaß.Vielen Dank für die schöne Zeit

Vielen Dank, Frau Kljucevsek.
Wir wünschen Ihnen beruflich wie auch privat viel Erfolg.

Sarah Metscher, Absolventin 2010

sarah-metscher3„Deine ganze Macht steckt in deinem Kopf. Hol sie raus. Es ist ganz einfach!“

Ignacio Lopez, span. Topmanager

Ich war bereits 24 Jahre alt, hatte einen unentschlossenen beruflichen Werdegang hinter mir und gerade mein Abitur nachgemacht, als ich mich entschied, zur Campus Berufsfachschule zu gehen.

Das innovative modulare System und die kurze Ausbildungsdauer von 2 Jahren hatten mich überzeugt.

Ich hatte mich endlich für den wirtschaftlichen Bereich entschieden und war hoch motiviert, so viel wie möglich während der Ausbildung zu lernen.

Von den überdurchschnittlich kompetenten Lehrkräften, die auch nach Feierabend immer ein offenes Ohr für die Schüler hatten und dem einzigartigen modularen System, das es möglich machte auch komplexe Themengebiete zu durchdringen, bin ich sehr begeistert. Die zwei Jahre Ausbildungsdauer haben mir großen Spaß bereitet und vergingen wie im Flug.

Es ist meinem persönlichem Ehrgeiz zu verdanken, dass ich mich schon an dem Tag, an dem ich von dem Campus Absolventenpreis erfuhr, entschied, diesen auch zu erhalten.

Von nun an war es mein Ziel, die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Nach 2 Jahren kann ich stolz auf eine sehr erfolgreiche Ausbildung zurückblicken.

„Ich habe niemals an Erfolg geglaubt. Ich habe dafür gearbeitet!“

Estée Lauder, amerik. Kosmetikunternehmerin

Aufgrund meiner Erfolge hatte ich das Glück, im direkten Anschluss an die Ausbildung eine Festanstellung als Assistentin der Geschäftsführung in einem Firmenverbund zu erhalten.

Ich habe sofort einen unbefristeten Vertrag bekommen und meine Tätigkeitsfelder sind überwiegend der Verkauf von vermieteten Immobilien als Kapitalanlage sowie die Franchise-Vergabe einer renommierten Restaurantkette.

Ich bedanke mich herzlich bei allen Lehrkräften, der Schulleitung und dem Sekretariat.

Ihrem Können und ihrer Organisation ist es zu verdanken, dass die Ausbildung für mich zu einem echten Erlebnis wurde.

Ich habe nicht nur unheimlich viel Wissen erlangt, das ich direkt in der Praxis umsetzen konnte, ich habe auch gute Freunde und kompetente Ansprechpartner in den verschiedensten Bereichen gefunden.

Den zukünftigen Berufsschülern wünsche ich eine genauso schöne Ausbildungszeit mit viel Spaß am Lernen und der Bereitschaft, die Möglichkeiten, die einem die Campus Berufsfachschule bietet, auch zu nutzen.

Je klarer die Zielvorstellung, desto klarer der Erfolg.“

Vera F. Birkenbihl, dt. Management Trainerin

Mit freundlichen Grüßen

Sarah Metscher

Dilek Aksu, Absolventin 2010

Dilek Aksu„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.“
Frank Harris (1856-1931), amerik. Schriftsteller

Und so entschloss ich mich für die Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin mit der Fachrichtung Fremdsprachen als Ergänzung zu meiner Vorbildung.

Unsere Hauptfächer waren Englisch, Spanisch und Französisch. Auf die anschaulich vermittelte Grammatik folgten Übungsaufgaben zur sicheren Anwendung und Verfestigung des Erlernten. Durch Präsentationen stellten wir nicht nur unsere sprachliche Gewandtheit unter Beweis, sondern bauten auch schnell die Schüchternheit und Hemmung ab, vor dem Publikum zu sprechen. Dies hatte zur Folge, dass wir mit jeder Präsentation unsere sprachlichen Barrieren mehr und mehr überbrückten und unsere Kreativität frei entfalten konnten, was zu tollen Ergebnissen und viel Spaß in der Klasse führte. Neben den Sprachen lernten wir auch die jeweilige Kultur kennen, das großes Interesse bei uns allen weckte und unser Wissen so abrundete.

Der modulare Unterrichtsaufbau bietet viel Abwechslung sowie die Möglichkeit, sich mit neuem Unterrichtsstoff intensiv auseinanderzusetzen und das Erlernte schnell zu begreifen. Jede Woche behandelten wir einen neuen Themenkomplex in Fächern wie Rechnungswesen, BWL/VWL, Recht etc.

Ich wünsche allen zukünftigen Berufsfachschülern viel Erfolg in ihrer Ausbildung bei Campus und bedanke mich ganz herzlich bei unseren Lehrern und meiner Klasse, der BFF2, für die letzten 2 Jahre.

„Wie es nun für mich weitergeht? Ich habe meinen Arbeitsvertrag bei einer renommierten und überregional tätigen Kanzlei als Assistentin in der wissenschaftlichen Abteilung unterzeichnet und freue mich auf neue Herausforderungen.“

 Dilek Aksu 

Christina Buck, Absolventenpreis 2009

Ein kurzer Rückblick

Christina BuckAlles begann am 27. August 2007.

Immer wieder hatte ich zuvor überlegt, ob ich noch einmal zur „Schule“ gehen solle oder nicht und nicht nur das, denn für mich stand auch ein Umzug von ca. 380 Kilometern bevor.

Doch ich entschied mich für Campus und dann ging alles ganz schnell. Nur wenige Tage vor Ausbildungsstart zog ich nach Berlin.

Schon am ersten Schultag wurde mir klar, dass sehr viele verschiedene Menschen, Charaktere und Kulturen aufeinander trafen. Aber gerade das machte alles interessant und versprach jede Menge Abwechslung – und die gab es auch. Wenn ich mich zurückerinnere, war es nie langweilig in unserer Klasse. Während der Ausbildungszeit entwickelten sich viele Freundschaften.

Das modulare Unterrichtssystem bei Campus war sehr angenehm, da es viel Abwechslung in den Schulalltag brachte. Es bot die Möglichkeit sich auf einen einzelnen Themenkomplex zu konzentrieren und man konnte erlernten Unterrichtsstoff besser verarbeiten.

Anfangs hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass ich heute, zwei Jahre später, den Campus – Absolventenpreis erhalten konnte. Selbstverständlich ist das eine große Ehrung sowie ein persönlicher Erfolg für mich.

Abschließend möchte ich gern der gesamten Lehrerschaft, Frau Wollentin und auch Frau Häusler, die uns stets begleitet haben, ein großes Dankeschön für die vergangenen Jahre aussprechen.

Den neuen Berufsfachschülern wünsche ich viel Erfolg und Spaß am Lernen.

Mit freundlichen Grüßen

Christina Buck

Beate Müller, Schritt in die Selbständigkeit

Beate Müller

Hallo,

ich gehöre zu den ersten Absolventen der Campus Berufsfachschule der Fachrichtung Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Personal und Organisation und heiße Beate Müller.

Als ich im August 2004 meine Ausbildung begann, dachte ich mit Schrecken an die Abschlussprüfung.

Heute denke ich mit einem Lächeln an den Satz der ersten Stunde von
Herrn Prof. Meumann „ Nichts vergeht schneller als die Zeit“. Wie recht er hatte. Rucki zucki waren zwei Ausbildungsjahre vorbei und ich hatte den erfolgreichen Abschluss in der Tasche.

Gleich danach habe ich das Praktikum – das ja schon zur Ausbildung gehörte – fortgeführt, bevor ich einen tollen Arbeitgeber fand, der mir die Möglichkeit bot, meine Fähigkeiten zu beweisen.

Jetzt – drei Jahre nach der Ausbildung – habe ich den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und kann hierfür sehr gut auf das erlernte Fachwissen der Ausbildung zurückgreifen.

Also liebe Berufsfachschüler und Berufsfachschülerinnen: Ihr habt zwei interessante Jahre vor euch. Nutzt die Zeit, seid aufmerksam im Unterricht und löchert die Lehrer mit Fragen, dann könnt ihr euch der Prüfung ohne Angst stellen.

Ich wünsche euch viel Erfolg für eure Ausbildung!

Tatjana Goshevska, Absolventin 2009

tatjana.jpgHallo,

mein Name ist Tatjana Goshevska, Absolventin Sommer 2009 der Campus Berufsfachschule.

Die Ausbildung zur staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin in der Fachrichtung Fremdsprachen habe ich im September 2007, nach einem Jahr Aufenthalt in Amerika und einem sehr anstrengenden Job in einer großen Werbeagentur begonnen. Es war eher eine Kopfentscheidung, bei der persönliche Präferenzen vorerst nur eine kleine Rolle gespielt haben.

Dass ich heute glücklich mit meiner Entscheidung bin, habe ich meinem Freund zu verdanken. Als ich merkte, dass unsere Beziehung fester wurde, war mir klar, dass ich nicht als Werbekauffrau durch die Welt reisen wollte, sondern einen familienfreundlichen und trotzdem interessanten Job mit geregelten Arbeitszeiten haben möchte. Durch meine Schwester bin ich dann bei Campus gelandet.

Ausschlaggebend für den Vertragsabschluss waren die angebotenen Fremdsprachen. Als neue Fremdsprache kam für mich Spanisch hinzu. Von der ersten Stunde an war ich unheimlich begeistert von der Sprache und total beeindruckt, wie die Lehrer, die selbst spanischer Herkunft waren, uns das Wissen vermittelt haben. Für mich war das der Intensivkurs pur und ich glaube kaum, dass ich woanders in dieser kurzen Zeit so viel gelernt hätte. Auch in Französisch habe ich mehr gelernt als während meiner Abi -Zeit. Dass ich meine Englischkenntnisse hier super einsetzen konnte, hat mir besonders gefallen und obwohl ich sehr vertraut mit der Sprache bin, gab es auch für mich Neues zu lernen.

Den modularen Unterricht habe ich anfangs nicht positiv gesehen, aber gleich nach der ersten Klausur hat sich herausgestellt, dass er eine effektive Lernmethode ist. Man fixiert sich über einen bestimmten Zeitraum nur auf das eine Fach und die bestimmte Thematik und kann sich voll und ganz darauf konzentrieren.

Dass das ganze System bei Campus sehr effektiv ist, hat sich für mich persönlich nach den Prüfungen gezeigt. Mit einem 1er Abschluss verlasse ich diese Schule guten Gewissens. Das vorgeschriebene Praktikum ist vorbei und ich gehe sorglos von dieser Schule, denn ich habe jetzt eine Festanstellung und in weniger als 2 Wochen werde ich meinen Freund heiraten. Ich würde sagen: Alle Ziele erreicht!

Ich bin mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Dinge und Campus Berufsbildung e.V. hat einen wirklich großen Teil dazu beigetragen.

Für 2 Jahre intensive Betreuung und ein unglaubliches Engagement bedanke ich mich bei dem ganzen Team. Den Schülern wünsche ich eine unvergessliche Zeit und viele positive Erfahrungen.