Spreewaldfahrt 2011

Lutki, Kito und ein olympischer Endspurt

der-sagenbrunnen-mit-lutkiWie passt das alles zusammen und was bedeuten die fremden Wörter? Im folgenden Artikel wird das Geheimnis gelüftet:

Traditionsgemäß fuhren Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium des Privaten Gymnasiums und der Campus Berufsfachschulen am Standort Friedrichstraße am 22. Juni 2011 zu einer Exkursion nach Lübbenau in den Spreewald.

 

frau-reinhardt

Milena„Milena“ und Frau Reinhardt, die beiden Stadtführerinnen, die uns zum wiederholten Male humorvoll durch die schöne Stadt Lübbenau mit ihrem geschichtlichen Hintergrund begleiteten, begrüßten uns am Bahnhof.

 

Zweisprachig, deutsch und wendisch, begann die Stadtführung mit Milena in ihrer besonderen Tracht, die sie für uns angelegt hatte. So erfuhren wir von den Lutki, Sagenwesen, die im Spreewald lebten und den Hausfrauen bei ihrer Arbeit im Haushalt halfen. Gern hätte so manche Hausfrau heute auch solch kleine Helfer. Und wir lernten, was Kito bedeutet: Das ist der wendische Name für den Vornamen Christian.

Schloss LübbenauVorbei an schön gestalteten Fachwerkhäusern in der Altstadt erreichten wir das Schloss von Lübbenau mit seiner wechselvollen Geschichte. Das Schloss wurde von 1817 bis 1839 im klassizistischen Stil erbaut und ist eines der Baudenkmale Lübbenaus. Die Standesherrschaft hat die Familie der Grafen zu Lynar, aus der Toskana stammend, inne.

Nach einem beeindruckenden Blick auf das Schloss und den wunderschön gestalteten Schlosspark zeigte uns Milena die Nebengebäude des Schlosses – den Marstall, die Alte Kanzlei und führte uns in die Orangerie mit mediterranem Flair.

Das Schloss von Lübbenau ist heutzutage ein Hotel, das gern als Hochzeitshotel genutzt wird, wie wir erfuhren.

Kurz vor dem Fährhafen angelangt, verabschiedete sich Milena von uns, nicht ohne alle einzuladen, doch wieder einmal in den Spreewald zu kommen und die wundervolle Natur auf vielfältige Weise zu erkunden.

kahnfahrtWährend der Kahnfahrt in den weltberühmten Spreewaldkähnen ins Dorf Lehde konnten die Schülerinnen und Schüler, die zum ersten Mal den Spreewald besuchten, die unbeschreibliche Natur und Ruhe genießen, die den Alltag vergessen lässt.

In Zeitverzug geraten , konnten nicht alle Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr die berühmten Hefeplinsen des Spreewaldes probieren. Der Fußweg zurück von Lehde zum Bahnhof in Lübbenau endete mit einem olympischen Sprint, da wir einen bestimmten Zug, der uns von der Deutschen Bahn vorgeschrieben wurde, erreichen mussten.

Wir verlebten trotz der Anstrengungen am Ende der Exkursion einen erholsamen und erlebnisreichen Tag im Spreewald.

Kahnfahrt nach Lehde  Die Orangerie

Eine kleine Snack-Pause während der Kahnfahrt  Treffpunkt Bahnhof Lübbenau